Programmauftrag ist durch Programmentgelt bereits abgegolten
Der Verband erinnerte den Gesetzgeber nachdrücklich an die ordnungspolitische Zielsetzung, welche das bestehende Verbot begründet hat. Falle dieses Verbot, werden die Auswirkungen auf den regionalen und lokalen Mediensektor dramatisch sein. Würden nämlich die Pläne umgesetzt, entspräche das einer regionalen Ausweitung der TV-Werbung von insgesamt 18 Minuten pro Tag, die nicht in die bestehende Werbezeit eingerechnet würden.
Der ORF erhält derzeit rund 530 Millionen Euro als staatliche Beihilfe durch das Programmentgelt, welches ihn gemäß dem Programmauftrag des ORF "zur Förderung der regionalen Identitäten der Bundesländer" verpflichtet. Eine zusätzliche monetäre Abgeltung dieser Aufgabe, über das Programmentgelt hinaus, ist angesichts der Faktenlage nicht gerechtfertigt, stellt der Verband fest.



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