Weitere Themen des hochrangigen Treffens waren unter anderem die Erhaltung der Zeitungen und ihrer demokratischen Rolle, der Schutz redaktioneller Inhalte durch das Urheberrecht und die Verhinderung, dass sich "Trittbrettfahrer" wie News-Aggregatoren daran frei bedienen, sowie die Suche nach einem Gleichgewicht zwischen allen Marktteilnehmern - wie öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten, Suchmaschinen, Telekommunikation etc. mit den Angeboten von Medienhäusern verlegerischer Herkunft vor allem im digitalen Umfeld. Außerdem erwarten Verlage von der EU, dass die wirtschaftlichen, rechtlichen und politischen Rahmenbedingungen in Europa so ausgestaltet werden, dass neue Geschäftsmodelle für Zeitungsverlage im digitalen Umfeld, eingeschlossen Paid-Content-Angebote auf allen Plattformen, ermöglicht werden.
Barroso - ein "bekennender Zeitungsleser"
"Eines unserer wichtigen Anliegen ist es, dass die EU-Kommission bei ihrer Politikgestaltung nicht nur die neuen Medien wie das Internet berücksichtigt, sondern auch an die klassische Zeitung denkt", betonte Lehari. Barroso seinerseits unterstrich, auch aus eigener Erfahrung heraus, dass die Tageszeitungen eine Rolle spielen, "die keiner ersetzen kann". Die Tageszeitung sei wichtig, denn sie setze Themen und bestimme die intellektuelle Debatte.



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