"Absicherung der Unabhängigkeit und Glaubwürdigkeit"
Transparenz ist für eine entwickelte Demokratie unverzichtbar. Medien und Politik fordern sie in den verschiedensten Bereichen ein. Dieser Anspruch auf Transparenz darf natürlich den jeweils eigenen Bereich nicht ausnehmen. So wie die Leistungen aus der Presseförderung beispielsweise pro Medium auf den Cent genau öffentlich abruf- und einsehbar sind, muss es auch Transparenz im demokratiepolitisch hochsensiblen Bereich der kommerziellen Kommunikationsmaßnahmen und Kooperationen durch öffentliche Stellen und Unternehmen mit mehrheitlicher Beteiligung der öffentlichen Hand geben. "Es geht um die Absicherung unserer Unabhängigkeit und um unsere Glaubwürdigkeit als Zeitungsverleger", betonte dazu VÖZ-Präsident Hans Gasser. Unumstritten sei aber, dass Kommunikationsmaßnahmen der Ministerien und öffentlichen Institutionen nicht nur möglich sein sollen, sondern unverzichtbar und notwendig für die Bürger- und Kundeninformation sind.
VÖZ erwartet entsprechende gesetzliche Lösung in absehbarer Zeit
Der Verband begrüßt die erklärte Bereitschaft von Bundeskanzler Faymann und Vizekanzler Pröll sowie der Oppositionsparteien, eine Transparenzregelung anzustreben, und erwartet, dass es nun in absehbarer Zeit zu einer klaren gesetzlichen Lösung kommt. Daher nimmt der VÖZ-Vorschlag bewusst darauf Bedacht, dass eine Regelung ohne großen Verwaltungsaufwand verwirklicht werden kann.



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