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ÖSTERREICHISCHES JOURNALISTEN-KOLLEG WIRD AB HEUER DURCH E-LEARNING KOMPAKTER

Renommierte Journalistenausbildung noch besser mit Praxis verschränkt

(2011-03-22) Das Österreichische Journalisten-Kolleg, die berufsbegleitende Ausbildung für Journalisten in Österreich, startet im Herbst zum 20. Mal – und mit einem neuen Konzept: kompakter und intensiver, noch näher an der Praxis. Aus den bisher dreiwöchigen Modulen werden zweiwöchige, E-Learning dient der Vertiefung, in einer täglichen Redaktionskonferenz wird die unmittelbare Umsetzung besprochen, Verantwortung und Haltung werden stärker betont, Crossmedialität setzt nicht mehr in der Produktion, sondern schon in der Planung an.

Ausbildung besser mit dem Redaktionsalltag vereinbar

 

Damit die Ausbildung mit dem Redaktionsalltag besser vereinbart werden kann, wurden die Anwesenheitsphasen des vom Kuratorium für Journalistenausbildung (KfJ) durchgeführten Österreichischen Journalisten-Kollegs von zwölf auf neun Wochen gekürzt und mit E-Learning unterstützt. Die Inhalte bleiben aber so umfassend wie bisher. Das gelingt mit der stärkeren Verschränkung der Inhalte und einer E-Learning-Plattform, auf der zwischen den Modulen weitergearbeitet wird. Das Lernen wird so flexibler und besser in den journalistischen Alltag integrierbar.

 

Start am 25. September in Salzburg

 

Das 20. Österreichische Journalisten-Kolleg startet am 25. September 2011. Vier Module zu je zwei Wochen und ein einwöchiges Abschlussprojekt finden in Salzburg (drei Module) und Wien (ein Modul) statt, dazwischen wird in E-Learning-Phasen gelernt.

 

Künftig vier Module zu je zwei Wochen

 

Die Teilnehmer des Journalisten-Kollegs kommen aus ganz Österreich. Dadurch fließen die Erfahrungen aus verschiedenen Redaktionen zusammen und bieten eine breite Basis für das journalistische Arbeiten und Lernen. "Professionalisierung heißt für uns immer persönliche Weiterentwicklung. Wir stärken Journalisten in ihren praktischen Fähigkeiten und in ihrer Persönlichkeit, denn Offenheit, Verantwortung und Haltung sind die Grundlagen guter journalistischer Arbeit", betont KfJ-Geschäftsführerin Elisabeth Wasserbauer. Das sind die Fundamente der Ausbildung.

 

In vier Modulen zu je zwei Wochen werden dazu handwerkliche Sicherheit und fachliches Wissen vermittelt: Themenfindung, Recherche, Medienrecht, Sprache und Stil, Darstellungsformen, Selbstpräsentation, Politik und Wirtschaft. In der täglichen Redaktionskonferenz werden die neuen Kompetenzen an die journalistische Praxis angebunden, in einem einwöchigen Abschlussprojekt werden sie in der Entwicklung eines mehrmedialen Produkts angewendet.

 

Journalistisches Denken und das Beobachten von Phänomenen stehen am Beginn, erst in einem zweiten Schritt folgt die Entscheidung, über welche Kanälen und Formate die Inhalte verbreitet werden. Crossmedialität ist dabei kein Schlagwort, sondern integraler Bestandteil des journalistischen Denkens.

 

Zertifikat der Medien-Sozialpartner

 

Das KfJ bietet das Österreichische Journalisten-Kolleg seit 20 Jahren an und hat mit dem Vorläufer, dem Grundkurs, bereits 1974 begonnen, im Auftrag der Medien-Sozialpartner Redakteure umfassend und praxisnah zu bilden. Im Kollektivvertrag wurde das Journalisten-Kolleg als Messlatte für die Ausbildung von Redakteuren verankert. Damit ist das Journalisten-Kolleg die älteste und renommierteste Ausbildung für Journalisten in Österreich. Es richtet sich vor allem an berufstätige Journalisten und wird mit einem Zertifikat der Medien-Sozialpartner anerkannt.

 

Mehr Informationen, Stimmen von Absolventen und die Bewerbungsunterlagen unter http://www.kfj.at/.