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WERBUNG IN PRINTMEDIEN GENIESST EINE HÖHERE AKZEPTANZ ALS IM TV

Grünberger: Klagen der TV-Branche "skurril"

(2011-06-07) Als "skurril" bezeichnete VÖZ-Verbandsgeschäftsführer Gerald Grünberger den Versuch der TV-Branche, Printwerbung madig zu machen und zu behaupten, dass das Fernsehen bei Vergabe von Werbeinvestitionen unterrepräsentiert sei. "Würde Print nicht funktionieren und eine präzise Zielgruppenansprache ermöglichen, würden die Kunden nicht in Print investieren", stellte Grünberger fest. Deshalb ist Print der Marktführer in Österreich.

Dass die klassische Printwerbung trotz Fernsehen, Radio und Internet Marktführer ist, hat einen guten Grund: Untersuchungen haben gezeigt, dass Werbung in Kauf-Tageszeitungen nicht nur glaubwürdiger ist als im Fernsehen, sondern im Gegensatz zur Fernsehwerbung auch nicht als störend empfunden wird. Das heißt: Werbung in Printmedien genießt eine deutlich höhere Akzeptanz als im Fernsehen.

 

Faktum ist zudem, dass die Tageszeitungen laut jüngster Media-Analyse täglich von 73,7 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher genutzt werden, hingegen nur 62,7 Prozent das Fernsehen nützen.



© Shutterstock
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