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INTERESSENSGEMEINSCHAFT DRUCK

"VÖZ-IG Druck"-Mitglieder haben Verband Druck & Medientechnik verlassen und bekräftigen Gesprächsangebot an Gewerkschaft

(2012-01-12) Der gestern angekündigte Schritt der VÖZ-Interessensgemeinschaft Druck, den Verband Druck & Medientechnik zu verlassen, wurde heute in die Tat umgesetzt. Die Mitglieder der IG Druck, also der Großteil der österreichischen Zeitungsdruckereien, sind wie angekündigt aus dem Verband Druck und Medientechnik ausgetreten.

"Mit diesem Schritt haben wir ein deutliches Signal gesetzt: Mit den Streitigkeiten rund um die Kollektivvertragsverhandlungen der Bogendruckereien haben unsere Zeitungsdruckereien nichts zu tun", betont Hermann Petz, Sprecher der IG Druck und Vorsitzender des VÖZ-Boards Kollektive Vereinbarungen.

 

Petz: "Wir wollen Lösungen schaffen."

 

Gleichzeitig erneuert Petz sein Gesprächsangebot an die Gewerkschaft. "Wir wollen Lösungen schaffen. Das gelingt jedoch nur, wenn beide Seiten am Verhandlungstisch Platz nehmen", appelliert der Verhandlungsführer des VÖZ-Boards für kollektive Vereinbarungen an das sozialpartnerschaftliche Verständnis der GPA-DJP.

Das Angebot, einen gleichlautenden Kollektivvertrag mit den Zeitungsdruckereien, die im VÖZ organisiert sind, jedenfalls bis zum 31.12.2013 abzuschließen, besteht weiterhin. Lösungskompetenz hat der VÖZ zuletzt beim neuen Kollektivvertrag für nichtjournalistische Mitarbeiter bewiesen.