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JUGENDFORSCHUNG

JIM-Studie 2004

Tageszeitung bei Jugendlichen das glaubwürdigste Medium.

Laut Studie "JIM 2004 - Jugend, Information, (Multi-)Media", die der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest im Sommer 2004 in Deutschland durchgeführt hat (repräsentative Stichprobe von 1.000 Jugendlichen zwischen 12 und 19 Jahren), vertrauen 42 Prozent der Jugendlichen im Zweifelsfall der Zeitung, wobei es zwischen Burschen und Mädchen keine signifikanten Unterschiede gibt, deutlich dahinter rangiert mit 30 Prozent das Fernsehen und mit großem Abstand folgen Internet mit 15 Prozent sowie Radio mit 12 Prozent.

 

Lesen holt bei Online-Nutzern wieder leicht auf

 

Gefragt wurde unter anderem auch nach den Auswirkungen der Online-Nutzung der Jugendlichen auf andere Beschäftigungen: Sie geht bei 43 Prozent (plus 7 Prozent gegenüber dem Vorjahr) auf Kosten der Videounterhaltung. Vier von zehn Befragten der Internetnutzer (85 Prozent der Jugendlichen) lesen oder fernsehen weniger, wobei gegenüber dem Vorjahr die Auswirkung auf das Lesen von Publikationen um drei Prozentpunkte gesunken, die auf den TV-Konsum hingegen um 7 Prozentpunkte gestiegen ist. Und bei einem Fünftel geht die Zeit im Netz zulasten der Lernzeit für die Schule.

 

Information zur JIM-Studie 

 

Seit 1998 wird mit der JIM-Studie jährlich eine Basisuntersuchung zum Umgang von 12- bis 19-Jährigen mit Medien und Informationen durchgeführt. Die Daten aus dieser Langzeituntersuchung zeigen allgemeine Entwicklungen und Trends kontinuierlich auf und dienen als Basis für die Erarbeitung von Strategien und neuen Ansatzpunkten in den Bereichen Bildung, Kultur und Arbeit.

 

Die Studie steht auf der Website des Medienpädagogischen Forschungsverbunds Südwest zum Download bereit.