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WERBEABGABE

650 neue Arbeitsplätze stehen auf dem Spiel

(2007-07-10) Unterstützt wird jetzt die VÖZ-Forderung nach Abschaffung der Werbeabgabe durch eine Studie des Instituts für Höhere Studien (IHS), das im Auftrag der Initiative Wirtschaftsmotor Werbung den "Einfluss der Werbeabgabe auf die Creative Industries" untersucht hat.

Modellberechnungen des Instituts haben ergeben, dass eine Abschaffung der Werbeabgabe eine Erhöhung des Bruttoinlandsprodukts im Ausmaß der Einnahmenausfälle auslösen werde. Damit sei die nachhaltige Schaffung von 650 Arbeitsplätzen verbunden. Und weiter heißt es in der Analyse: "Aus der Belebung der wirtschaftlichen Dynamik folgen erwartete steuerliche Rückflüsse für die öffentliche Hand in der Höhe von 37 Millionen Euro, so dass eine Finanzierungslücke von lediglich 72 Millionen Euro bleibt."

 

Die 1927 "provisorisch" eingeführte (Ankündigungs-)Abgabe ist demnach "in ihrer derzeitigen Form weder als Instrument zur Generierung von öffentlichen Einnahmen noch als Lenkungsabgabe geeignet." Die Einnahmen aus der Werbeabgabe entsprechen lediglich einem Promille der gesamten Staatseinnahmen. Und auch auf Länder- und Gemeindeebene übersteigen die Einnahmen nicht die Ein-Prozent-Marke als Anteil am jeweiligen Gesamtbudget. Weiters gelte es zu berücksichtigen, dass mit der Abgabe Einhebungskosten und Wohlfahrtsverluste verbunden seien.

 

An der Initiative beteiligen sich der VÖZ (Verband Österreichischer Zeitungen), der VRM (Verband der Regionalmedien), der VÖP (Verband Österreichischer Privatsender), der ORF, die IAA (International Advertising Association) und der Fachverband Werbung und Marktkommunikation (Fachgruppe Werbung Wien). Außerdem vertreten: DMVÖ (Direct Marketing Verband Österreich), RMS (Radio Marketing Service), PRVA (Public Relations Verband Austria), MAV (Österreichischer Verband der Markenartikelindustrie), ÖMG (Österreichische Marketing Gesellschaft), CCA (Creative Club Austria) und Out of home Austria.