Eine aus Monopolgewinnen finanzierte Gratiszeitung der Post würde nicht nur eine inakzeptable Marktverzerrung bedeuten, sondern wäre auch eine Verhöhnung der vom Personalabbau bedrohten Mitarbeiter der Post AG und der Postkunden, denen eine Ausdünnung des Postdienstes zugemutet wird.
Eine Umsetzung der Zeitungspläne wäre nach Überzeugung des VÖZ ein eklatanter Missbrauch der marktbeherrschenden Stellung der Post über den Postmarkt hinaus, womit die ohnehin bestehenden unfairen Wettbewerbsbedingungen - wie beispielsweise durch den privilegierten Zugang zu tausenden Hausbrieffachanlagen und die Begünstigung durch die Mehrwertsteuerbefreiung im Kerngeschäft - zusätzlich verschärft würden.



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