"Die Zeitungen sind von der gegenwärtigen wirtschaftlichen Krise massiv betroffen und jede Aktion, die ihre wirtschaftlichen Grundlagen darüber hinaus gefährdet, birgt auch die gefährliche Konsequenz in sich, dass damit die Qualität der Produkte, die Leserzufriedenheit sowie Arbeitsplätze im journalistischen und kaufmännischen Bereich der Zeitungen bedroht werden", betonte VÖZ-Verbandsgeschäftsführer Gerald Grünberger in einer Stellungnahme. Dies müsse allen Beteiligten bewusst sein.
Pirker: "Offenbarungseid des Verantwortungsgefühls der Gewerkschaft"
"In einer Zeit, in der in den USA jede Woche eine Zeitung zugesperrt wird, für den fortgesetzten Erhalt der Managergehälter der Druckereiarbeiter zu streiken" sei ein "Offenbarungseid des Verantwortungsgefühls der Gewerkschaft", betonte VÖZ-Präsident Horst Pirker gegenüber der APA. Die Gehälter der österreichischen Drucker lägen laut Pirker dank alter Zulagenregelungen zu einem erheblichen Teil jenseits der 100.000 Euro-Marke bei einer 32 Stunden-Woche.



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