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HORST PIRKER AB 2011 WAN-IFRA-PRÄSIDENT

WAN-IFRA-Zusammenschluss ab 1. Juli

(2009-06-25) Die World Association of Newspapers (Weltverband der Zeitungen/WAN) und die IFRA, die führenden internationalen Verbände für Zeitungen in gedruckter und digitaler Form, haben sich zu einer neuen Organisation zusammengeschlossen: der World Association of Newspapers and News Publishers (WAN-IFRA).

Der am 1. Juli in Kraft tretende Zusammenschluss wurde von den Mitgliedern der beiden Verbände genehmigt. Die neue Organisation wird die bisherigen Hauptsitze der beiden Verbände - Paris, und Darmstadt - beibehalten.

 

Die neu entstandene Organisation vertritt mehr als 18.000 Publikationen, 15.000 Online-Sites und über 3:000 Unternehmen in mehr als 120 Ländern. WAN-IFRA ist dem Ziel verpflichtet, "den Zeitungen und der gesamten Zeitungsbranche in aller Welt, insbesondere unseren Mitgliedern, bei der Verteidigung und Förderung von Pressefreiheit, Qualitätsjournalismus und redaktioneller Integrität sowie der Entwicklung von erfolgreichen Geschäftsaktivitäten und Technologien ein unverzichtbarer Partner zu sein".

 

WAN-Ifra-Präsidentschaft: O'Reilly bis Ende 2010, ab 2011 Pirker

 

Gavin O'Reilly, WAN-Präsident und CEO des in Dublin ansässigen Medienunternehmens Independent News and Media, wird bis Ende 2010 als Präsident der neuen Organisation amtieren. "IFRA und WAN sind beide starke Organisationen, die für unsere Branche essenzielle Dienste erbringen", betont O'Reilly. "Wir sind überzeugt, dass wir durch die Bündelung unserer Stärken noch dynamischer und effektiver auf die steigenden Anforderungen unserer Mitglieder und Branchenpartner in der sich rasch entwickelnden Media-Matrix eingehen können. Dies ist eine notwendige Fusion, die schon seit Längerem zu erwarten stand."

 

Horst Pirker, IFRA- sowie VÖZ-Präsident und Vorstand der Styria Medien AG in Österreich, wird als Erster Vize-Präsident amtieren und 2011 die Präsidentschaft übernehmen. "Wie die gesamte Zeitungsindustrie stehen WAN und IFRA derzeit vor ernsten Herausforderungen. Meiner Ansicht nach müssen wir unsere Ressourcen konzentrieren, um unsere Mitglieder bestmöglich zu unterstützen", so Pirker.

 

Zusammenschluss im zweiten Anlauf

 

Zwischen den beiden Verbänden gab es seit gut fünf Jahren wiederholt Gespräche über eine mögliche Fusion, da eine Reihe von Produkten und Services einander ähnlich waren und eine zunehmende Überschneidung der Mitgliederbasis festzustellen war. Erste Gespräche über eine mögliche Fusion, die 2004 angelaufen sind, wurden im Februar 2005 abgebrochen, wobei beide Seiten damals ihre Bereitschaft bekundeten, sie unter veränderten Umständen in der Zukunft fortzuführen.