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ROOKIE PANEL DER FACHHOCHSCHULE ST. PÖLTEN UNTERSUCHT MEDIENNUTZUNGSVERHALTEN

Zeitungen und Magazine punkten bei Jungen als Informationsmedien

(2009-09-10) Zeitungen und Magazine sind wesentliche Informationsmedien für junge Menschen. Das zeigen die Ergebnisse der fünften Welle des so genannten Rookie Panels der Fachhochschule St. Pölten, mit dem das Mediennutzungsverhalten von 14- bis 20-Jährigen kontinuierlich erhoben wird.

Zeitungen führend als Informations- und Orientierungsmedien

 

Bei den Tageszeitungen ist "Information" der vorrangigste Nutzungsimpuls. 62,7 Prozent geben dies als Grund an, eine Tageszeitung zu nutzen. An zweiter Stelle liegt mit 33,4 Prozent der Anreiz, "damit ich mitreden kann". Mit diesen Werten führen Tageszeitungen auch im Vergleich zu den anderen Mediengattungen als Informations- und Orientierungsmedien.

 

Information auch bei Magazinen gefragt

 

Auch bei den Magazinen ist "Information" für 38,2 Prozent der am häufigsten genannte Beweggrund zur Nutzung. Im Vergleich dazu steht beim Internet und Fernsehen der Unterhaltungsaspekt deutlicher im Vordergrund - während Spaß und Unterhaltung mit rund 63 Prozent beim Internet und rund 55 Prozent beim  Fernsehen die primären Nutzungsmotive sind, steht der Informationsaspekt beim Internet erst an zweiter Stelle, beim Fernsehen nach Langeweile, und Entspannung an vierter Stelle.

 

Befragt nach den Inhalten, die zumindest gelegentlich über die unterschiedlichen Medien genutzt werden, fallen die häufigsten Nennungen bei Tageszeitungen auf Nachrichten über Politik & Wirtschaft (51,3 Prozent), bei regionalen Wochenzeitungen auf Lokale Informationen (46,5 Prozent), bei Magazinen auf Lifestye & Mode (40,1 Prozent), bei Fernsehen (TV-Gerät) auf Humor & Comedy (52 Prozent), bei Radio (Radio-Gerät) auf Nachrichten (40 Prozent) und beim Internet auf Downloads (49,5 Prozent).

 

Aktuelles Geschehen und Regionales: Zeitungen voran

 

Für Informationen zu aktuellem Geschehen werden mit 56,3 Prozent am häufigsten die Tageszeitungen als Hauptinformationsquelle genannt, gefolgt vom Fernsehen (51,9 Prozent) und dem Internet (48,8 Prozent). Das gleiche Ranking ergibt sich bei Informationen zu politischem und wirtschaftlichem Geschehen - auf Tageszeitungen entfallen 47,5 Prozent der Nennungen, beim Fernsehen sind es 43,7 Prozent und beim Internet 38,8 Prozent. Bei Informationen zu lokalem/regionalen Geschehen liegen die regionalen Wochenzeitungen mit 43,7 Prozent an erster Stelle, gefolgt von Tageszeitungen mit 42,6 Prozent und dem Fernsehen (über TV-Gerät) mit 35,2 Prozent.

 

Internet für Informationssuche und Serviceinformationen gefragt

 

Das Internet hat vor allem hohe Relevanz für Informationen zu individuellen Lebenssituationen oder Bedürfnissen. Für 50,4 Prozent ist es eine Hauptinformationsquelle für Informationen zu Schule, Beruf und Studium, für 60 Prozent für Informationen zu persönlichen Interessen, für 41 Prozent für Informationen zu bestimmten Lebenssituationen und 51,9 Prozent für Serviceinformationen. Nach dem Internet sind Magazine im Bereich persönlicher Interessen (46,2 Prozent) und in spezifischen Lebenssituationen (36 Prozent) die wichtigsten Informationsquellen für junge Leute.

 

Überzeugt sind junge Menschen auch vom praktischen Nutzen von Zeitungen und Magazinen - mehr als drei Viertel meinen, dass das Lesen von Zeitungen und Magazinen Vorteile in Schule, Universität oder Beruf bringt.





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