In diesem Rahmen können insbesondere auch Ansätze im Bereich der Bildungs- und Demokratieforschung, der Medienpädagogik und der Medienwirtschaft gewählt werden. Die Preisverleihung erfolgt erstmals im Herbst 2010.
Karmasin: "Erwarte Impulse für die Wissenschaft und für die Praxis"
Die Bewertung der eingereichten Arbeiten erfolgt durch einen hochkarätigen wissenschaftlichen Beirat, in dem Mag. DDr. Matthias Karmasin, Universitätsprofessor für Kommunikationswissenschaft an der Alpen-Adria Universität Klagenfurt / Gesellschafter Medienhaus Wien den Vorsitz führt. "Der wissenschaftliche Förderpreis des VÖZ", betont Karmasin, "leistet einen wichtigen Beitrag zur kommunikationswissenschaftlichen Forschung und zur Weiterentwicklung publizistischer Praxis in Österreich. Der wissenschaftliche Nachwuchs bekommt die Möglichkeit, herausragende Abschlussarbeiten einem breiteren Publikum vorzustellen und sich mit Themenstellungen aus der Medienpraxis auf hohem Niveau auseinanderzusetzen. Die Prämierung der Arbeiten durch eine Jury, die sich aus erfahrenen Praktikern und Praktikerinnen und renommierten WissenschaftlerInnen zusammensetzt, garantiert für die Qualität der Arbeiten. Vom wissenschaftlichen Förderpreis erwarte ich Impulse: für die Wissenschaft und für die Praxis."
Preis wird in zwei Kategorien vergeben
Der wissenschaftliche Förderpreis des VÖZ für herausragende Arbeiten, über den Wissenschaftsminister Johannes Hahn den Ehrenschutz übernommen hat, wird in zwei Kategorien - Master-/Diplomarbeiten und Dissertationen/Habilitationen - vergeben und ist mit EUR 2.000 (Kategorie Master-/Diplomarbeiten) bzw. mit EUR 4.000 (Kategorie Dissertationen/ Habilitationen) dotiert.
Einreichschluss ist der 30. Juni 2010
Wesentliche Kriterien für die Beurteilung der eingereichten Arbeiten sind Aktualität, Relevanz, Innovationsgehalt, Praxisbezug und wissenschaftliche Herangehensweise. Die Voraussetzungen für die Teilnahme lauten kurz gefasst:
Der Forschungsgegenstand muss sich auf aktuelle medienrelevante Themen beziehen und Österreichbezug aufweisen.
- Die Arbeiten müssen im Jahr 2008, 2009 oder 2010 verfasst worden und bereits bewertet sein.
- Arbeiten können nur durch die Autoren selbst eingereicht werden.
- Folgende Unterlagen sind zur Einreichung erforderlich:
- druckfähiges Abstract der eingereichten Arbeit (10 bis 15 A4-Seiten)
- komplette Fassung der Arbeit in deutscher Sprache mit der Beurteilung
- Lebenslauf des Autors/der Autorin
- Die Arbeiten werden von einem wissenschaftlichen Beirat bewertet. Gegen Beurteilungen oder Entscheidungen des Beirates ist der Rechtsweg ausgeschlossen.
- Die Arbeit oder Teilergebnisse der Arbeit können im Falle einer Prämierung vom VÖZ veröffentlicht werden.
- Einreichungen sind sowohl per Mail (lm@voez.at) als auch postalisch an den Verband Österreichischer Zeitungen, Stichwort: Förderpreis, 1010 Wien, Wipplingerstraße 15 zu richten.
- Einreichschluss ist der 30. Juni 2010.
Namhafte Expertinnen und Experten im Beirat
Dem wissenschaftlichen Beirat zur Beurteilung der für den wissenschaftliche Förderpreis des VÖZ eingereichten Arbeiten gehören unter dem Vorsitz von Univ.-Prof. DDr. Matthias Karmasin u. a. als Mitglieder an:
Prof. Dr. Klaus-Dieter Altmeppen, Lehrstuhl Journalistik II an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt
Dr. Reinhard Christl, Studiengangsleiter Journalismus an der FH Wien
Dr. Max Dasch, Herausgeber "Salzburger Nachrichten"
Dr. C. Angela Fritz, Vizerektorin der FH St. Pölten
FH-Prof. Mag. Dr. Heinz M. Fischer, Studiengangsleiter FH Joanneum Graz
Ao. Univ.-Prof. Dr. Hannes Haas, Vorstand des Instituts für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft der Universität Wien
Dkfm. Helmut Hanusch, Generalbevollmächtigter Verlagsgruppe News
Unif.-Prof. Dr. Roman Hummel, Leiter der Abteilung Journalistik, Fachbereich Kommunikationswissenschaft an der Universität Salzburg
Harald Knabl, Chefredakteur „NÖN" / Geschäftsführer NÖ Pressehaus
Dr. Daniela Kraus, Geschäftsführende Gesellschafterin Medienhaus Wien
Prof. Dr. Heinz Pürer, Ordinarius für Kommunikationswissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München
Claus Reitan, Chefredakteur "Die Furche"



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