"Es ist erfreulich, dass es inmitten einer weltweiten Wirtschaftskrise so viele Besucher nach Wien zog," so Mittelbach weiter. Und Michael Heipel, Leiter der Ausstellungen, hob hervor, dass es "vor allem die Entscheidungsträger" - voran Geschäftsführer oder CEOs - waren, die heuer zur Expo anreisten, bei der 284 Aussteller aus 27 Ländern vertreten waren, darunter Druckmaschinenhersteller, Anbieter von Redaktions- und Anzeigensystemen, New-Media-Anbieter sowie weitere Zulieferer für die Zeitungsbranche.
Pirker: "Ein ermutigendes Zeichen des Vertrauens"
Die IFRA Expo 2009 und die große Beteiligung von Ausstellern und Besuchern sei ein "ermutigendes Zeichen für eine Industrie, die sich in einer Doppelkrise befindet, wie wir sie noch nicht erlebt haben", betonte WAN-IFRA-Vizepräsident Horst Pirker. Diese Doppelkrise bestehe deshalb, "weil wir uns nicht nur mit einer Finanz- und Wirtschaftskrise konfrontiert sehen, unter der auch die Gesamtökonomie leidet, sondern weil wir auch eine strategische Krise der klassischen Medien erleben."
Die Zeitung hat Zukunft
In seiner Eröffnungsrede unterstrich Pirker, dass die Verleger an die Zukunft der Zeitung auch auf Papier glauben: "Wir glauben nicht an eine Migration von Print nach Digital, sondern an eine Migration von Print only zu Print und Digital. Wir werden neue Zugänge und Haltungen brauchen, wir werden neue Technologien brauchen und wir werden neue Geschäftsmodelle brauchen: Aber die Zeitung hat Zukunft - auf Papier ebenso wie in ihrer digitalen Erscheinungsform." Österreich sei, so Pirker, ein gutes Zeitungsland und rangiere "hinsichtlich der Reichweiten sowie der Auflagen pro tausend Einwohnern unter den fünf stärksten Zeitungsländern der Welt."
IFRA Expo 2010 im Hamburg
Im kommenden Jahr wird die IFRA Expo vom 4. bis zum 6. Oktober im Hamburg veranstaltet. Erstmals wird die Messe um einen Tag verkürzt, allerdings finden begleitende Kongressveranstaltungen bis einschließlich 7. Oktober 2010 statt.



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