deutsch
deutsch
 |  english
englisch
VÖZ Startseite
A | A | A 
Erweiterte Suche
  STARTSEITE > AKTUELLES > Wer Zeitung liest, geht wählen
UNTERSUCHUNG AKZENTUIERT DEMOKRATIEPOLITISCHEN ASPEKT DER ZEITUNG

Wer Zeitung liest, geht wählen

(2009-11-04) Zeitungen sind für die demokratische Partizipation der Bürgerinnen und Bürger systemrelevant: Wer Zeitung liest, geht wählen. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung der Verlagsgruppe Rhein Main mit Sitz in Mainz, die an verschiedenen Orten in ihrem Verbreitungsgebiet überprüft hat, ob es einen Zusammenhang zwischen der Haushaltsabdeckung mit Zeitungen und der Wahlbeteiligung gibt.

Tatsächlich ist demnach, wie der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) als Fazit zieht, in den Gebieten mit der höchsten Wahlbeteiligung auch die Haushaltsabdeckung mit Zeitungen am größten; umgekehrt gibt es in Stadtteilen mit der geringsten Haushaltsabdeckung einen Trend zu geringer Wahlbeteiligung. Allerdings finden sich, wie die Verlagsgruppe Rhein-Main weiter festgestellt hat, auch "Ausreißer", für die möglicherweise Sondereinflüsse oder lokale Charakteristika verantwortlich seien.

 

Zusammenhang zwischen Abo-Beziehern und Wahlbeteiligung markant

 

Für die Ermittlung der Ergebnisse hatte die Verlagsgruppe Rhein-Main, die zu den bedeutendsten und traditionsreichsten Regionalverlagen in Deutschland zählt, zunächst eine geeignete Kennzahl bestimmt (Vollabonnements je Haushalte) und diese mit den offiziellen Wahlergebnissen verbunden. Analysiert wurden die Ergebnisse der Kreis-, respektive verbandsfreien Städte Mainz und Worms sowie bei einzelnen Aspekten zusätzlich auch Bad Kreuznach und Bingen (inklusive der einzelnen Stadtteile).