Extremisten und Machthabern ein Dorn im Auge
Mit seiner konsequenten journalistischen Arbeit und Unabhängigkeit habe Najam Sethi sowohl Extremisten als auch Machthaber erzürnt, würdigte Xavier Vidal-Folch, Präsident des World Editors Forums, den Preisträger und betonte, dass sich Sethi davon trotz fortgesetzter Bedrohungen und beständig die Gefahr vor Augen nicht abhalten ließ.
Wegen seiner journalistischen Überzeugung, welche die unumschränkte, autokratische Staatsgewalt und den religiösen Fundamentalismus verurteilen, stand Sethi seit vielen Jahren im Gegensatz zu den pakistanischen Behörden und den religiösen Gruppierungen. Er wurde nicht nur von den Taliban und anderen radikal-muslimischen Gruppen mit dem Tode bedroht, Sethi wurde wegen seines Kampfes gegen die Korruption und seiner Kritik an der Regierung auch inhaftiert und geschlagen.
Sethis Haus und Büro stehen unter ständiger Bewachung. Die Taliban bedrohten ihn und seine Frau Jugnu mit dem Tod, sollten sie nicht aufhören, die heraufdämmernde islamische Ordnung zu "verleumden".
"Beständiges Streben nach Wahrheit"
Najam Sethi dankte für die ihm zuteil gewordene Ehrung, in der sich "das hartnäckige Engagement und der Mut der freien Medien in Südasien", Anerkennung "für das beständige Streben nach Wahrheit" und eine Berichterstattung "ohne Furcht oder Ansehen von Personen" widerspiegle.
Pakistans Informationsministerin Sherry Rehman beglückwünschte Najam Sethi, "einen der erfahrendsten Journalisten" des Landes, zu dieser Auszeichnung und betonte, die Goldene Feder ehre "alle, die für den Schutz und Unantastbarkeit der Medienfreiheit einstehen".



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