Bewerben können sich aber nicht nur die Autoren selbst, sondern auch Kollegen oder Leser können die Einreichung vornehmen. Ausgezeichnet werden herausragende, unabhängige, kritische, journalistische Leistungen, die in österreichischen Print-Medien erstveröffentlicht wurden. Auch Artikel, die auf einer Online-Plattform erschienen sind, die zu einem österreichischen Print-Unternehmen gehört, können eingereicht werden.
Kontrollfunktion der Presse im Fokus
Zu investigativen Leistungen im Sinne des Preises gehören journalistische Arbeiten, die unbekannte Fakten, Hintergründe, Zusammenhänge und Machenschaften aufdecken, Skandale enthüllen und Affären ans Licht bringen und so die Kontrollfunktion der Presse und ihre "öffentliche Aufgabe" in besonderer Weise wahrnehmen. Die Leistung der Recherche wird dabei höher gewertet als die schreiberische.
Zwei Sonderpreise für Fotoreportage und Dokumentation
Weiters werden zwei Alfred-Worm-Sonderpreise für die beste Fotoreportage und für die beste Dokumentation vergeben. Die Sonderpreise sind mit je EUR 5.000 dotiert.
Beim Sonderpreis für eine Dokumentation geht es um eine Arbeit, die einen komplexen Sachverhalt besonders verständlich und anschaulich darstellt. Dabei kann es sich um historische, philosophische oder Themen der aktuellen Politik ebenso handeln wie um wissenschaftliche Themen. Die Dokumentation ist in der Regel keine erlebte, sondern eine darstellende Geschichte. Bewertet wird die Leistung des Autors, den Sachverhalt angemessen verständlich zu machen.



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