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Positionen

Medienpolitische Schwerpunkte des Verbandes bis 2010

Auf Basis des Leitbildes des Verbandes Österreichsicher Zeitungen werden im Sinne der Servicefunktion für alle Mitglieder folgende Zielsetzungen verfolgt:

  • Erhaltung und Ausbau der Meinungs- und Medienvielfalt
  • Förderung der österreichischen Identität
  • Ausbau und Stärkung des dualen Rundfunksystems
  • Leseförderung und langfristige Gewinnung von Zeitungslesern
  • Aus- und Weiterbildung

Aus diesen allgemeinen Zielsetzungen ergeben sich für die Arbeitsperiode 2008 bis 2010 folgende Schwerpunktsetzungen, die vom VÖZ-Vorstand am 15. April 2008 beschlossen wurden:

 

Pressefreiheit & Sicherheitsgesetze

Der VÖZ tritt für ein Informationsfreiheitsgesetz nach deutschem bzw. Schweizer Vorbild ein, welches an Stelle des Auskunftspflichtgesetzes Bürgern und Medien das Recht auf freien Zugang zu Informationen der öffentlichen Verwaltung schaffen soll. mehr ...

Rundfunkrecht & Presseförderung

Mit den Rundfunkgesetzen der letzten Jahre (KommAustria-Gesetz, ORF-Gesetz, Privatradiogesetz, Privatfernsehgesetz) wurde die Grundlage für eine duale Rundfunklandschaft in Österreich geschaffen. Diese Maßnahme war aus Sicht des Verbandes aus Wettbewerbsgründen notwendig und durchaus begrüßenswert. mehr ...

Medienrecht

Ein zentrales Thema für die Reform des Medienrechts ist nach Ansicht des VÖZ das Neben­einander von straf-, medien- und zivilrechtlichen Anspruchsgrundlagen bei ein und demselben Eingriff in Persönlichkeitsrechte (Strafverfahren nach § 111 StGB, Entschädi­gungs­verfahren und Gegendarstellungen nach MedienG, Ehrenbeleidigungen nach § 1330 ABGB, Bildnisschutz - § 78 UrhG). mehr ...

Urheberrecht

Angesichts sinkender Vertriebserlöse wird für die Zeitungsverlage die Möglichkeit zur elektronischen Zweitverwertung ihres Contents immer wichtiger. Die Verlage sind derzeit darauf angewiesen, dass sie sich diese Nebenrechte vertraglich sichern - über Kollektiv­vertrag oder einzelvertraglich. mehr ...

UWG & Zugabenrecht

Der VÖZ bekennt sich zu einem fairen Wettbewerb, der die Einhaltung der Prinzipien eines Wettbewerbsrechts einschließt. mehr ...

Post & Postgesetz

Mit dem Beschluss des Europäischen Parlaments, die vollständige Öffnung der EU-Postmärkte auf den 1.1.2011 zu verschieben, wird der Prozess der Liberalisierung neuerlich gebremst. Der Verband Österreichischer Zeitungen vertritt den Standpunkt, dass eine ehest mögliche Liberalisierung des Postmarktes wünschenswert ist, da die Qualität und ein vernünftiges Preisniveau bei der Postzustellung nur durch einen effizienten Wettbewerb gesichert werden kann. mehr ...

Werbung & Steuern

Werbung stellt das wesentliche Finanzierungsinstrument der Medienwirtschaft dar. Darum soll es in diesem Bereich zu weiteren Liberalisierungsschritten kommen. Neben der Abschaffung der Werbeabgabe sind vor allem Initiativen auf europäischer Ebene notwendig. mehr ...

Selbstkontrolle & Presserat neu

Der VÖZ tritt für ein duales System der Selbstkontrolle der Presse auf betrieblicher und überbetrieblicher Ebene ein. Effektive Selbstkontrolle muss voran auf redaktioneller, betrieblicher Ebene erfolgen. mehr ...

Schulunterrichtsgesetz

Der VÖZ befürwortet eine verstärkte Berücksichtigung der Medienpädagogik im Schulunterricht. Zeitungen und Magazine sind wesentliche Bausteine einer modernen demokratischen Kultur. Darüber hinaus fördert das Lesen von Zeitungen zentrale Schlüsselfertigkeiten, die auch für andere Bereiche wesentlich sind: mehr ...